Miteinander lachen, lernen, wachsen … bei der 1. Global Laugher Yoga Conference

 

Viele Nationalitäten – eine Verbindung: Lachen!

Drei Tage voller toller Impuse, abwechslungsreicher Bewegung, herzhaftem Lachen und intensiver Begegnungen. Ein paar fotografische Eindrücke, die ich mitnehmen konnte:

.. mit Laura Chaplin, der Enkelin von Charlie Chaplin.

.. Morgenmediation mit Dr. Madan Kataria

.. Laughter Parade mit über 25 Nationalitäten aus aller Welt.

Und hier noch ein Video auf YouTube zur 1. GLYC von Dr. Madan Kataria.

 

 

Neue Gewohnheit nach 21 Tagen?

72 Stunden / 21 Tage-Prinzip

Vielleicht haben Sie schon von dem 21-Tage-Prinzip gehört? Dieses Prinzip geht davon aus, dass man mindestens 21 Tage benötigt um eine neue Verhaltensweise in seinen Alltag einzubinden. Eine Erweiterung ist die Annahme, dass man für ein Vorhaben innerhalb von 72 Stunden schon ins TUN kommt und den ersten (gerne auch kleinen) Schritt macht. So bei mir mit dem Artikel über das Projekt ‚Zuckerfrei‘, mein erster Schritt über ‚Fastenzeit‘ zu recherchieren und den ersten Blog zu schreiben.

Wie häufig gibt es unterschiedliche Aussagen zu dem Zeitpunkt, ab wann eine neue Gewohnheit wirklich implementiert ist. Im Internet habe ich die unterschiedlichsten Aussagen und Hintergründe zu dem Prinzip gefunden. Mein Fazit: mindestens 21 Tage – für mich persönlich ein guter Zeitrahmen um etwas Neues auszuprobieren. Nicht zu kurz um der Veränderung eine Chance zu geben und nicht zu lang um weiter motiviert zu sein.

Meine Motivations-Smilies
Für ein anderes Projekt – damals war es täglich QiGong zu praktizieren – habe ich mir ein ‚Arbeitsblatt‘ mit Smilies erstellt. Wozu genau? Um mich jeden Tag mit einem lächelnden Smilie zu belohnen (- und damit visuell zu motivieren), wenn ich wieder am Morgen QiGong praktiziert habe.

Diese Motivations-Smilies hängen nun für meine ‚7 Wochen ohne Kaffee‘-Challenge gut sichtbar an unserem Kühlschrank. Seit dem Start am 1. März freue ich mich abends darauf dem nächsten Smilie-Gesicht einen lachenden Mund zeichnen zu können. Wieder ein Tag ohne Kaffee! Und nun nach 21 Tagen nimmt der Stolz und die Freude über das Gelingen den passenden Raum ein. Mir geht es spürbar und sichtbar gut mit dem Kaffee-Verzicht!

Frühlingshafte Grüße und eine freudige Woche

Ihre Bettina Heywinkel

Tag 6 bis 12 ohne Kaffee – Durchhalten & Befindlichkeit

Ein offen kommuniziertes Commitment bringt Unterstützung

Die Versuchung: Ein hervorragender Gastronomie-Kaffeeautomat in einem Trainingszentrum, der die verschiedensten Kaffee-Spezialitäten auf Wunsch hervorzaubert. Eine Versuchung pur für alle Sinne…. Der Duft von frisch gemahlenen Kaffeebohnen in der Nase, die passenden Gläser und Espresso-Tassen in der Hand und die verschiedenen Kaffee-Spezialitäten für die Geschmacksnerven. Ergo: Selbstdisziplin ist gefragt!

Meine Strategie: Eine Thermoskanne Ingwertee mit Kurkuma und meine gefüllte Wasserflasche direkt zu Beginn des Trainings in Griffweite.

Die Unterstützung: Ein Teilnehmer fragte noch vor der allgemeinen Vorstellungsrunde, was mein Getränkereservoir zu bedeuten hätte. Ich erzählte den Teilnehmern von meiner persönlichen Challenge „7 Wochen ohne Kaffee“ – und damit war der nächste Tag ohne Kaffee besiegelt! Den tagsüber mit Augenzwinkern versehenen Versuchen mich doch mit einem Espresso zu locken, habe ich mit einem Lächeln und meinem Teebecher in der Hand widerstanden.

Selbstdisziplin fordert die mentale Stärke heraus, doch wie sieht das körperliche Befinden aus?

Damit hatte ich mich (und das war gut so!) vorher nicht wirklich auseinander gesetzt. In der ersten Woche noch locker drüber hinweg gesehen (Müdigkeit passt auch zum Frühling; Kopfschmerz ist auch ein Symptom für Erkältung oder Grippe,..) verstärkten sich die körperlichen Symptome, sodass ich mich hingesetzt habe, um im Internet nach ‚Entzugserscheinungen‘ zu recherchieren. Man findet sehr widersprüchliche Aussagen in den verschiedensten Artikeln und Studien zum Kaffeekonsum – und ich war zunächst eher verwirrt, als Klarheit zu haben.

Fündig wurde ich dann auf der Website von zentrum-der-gesundheit. Der Artikel (Stand: Dezember 2016) ist ein Plädoyer für den Kaffee-Verzicht. Das Thema wird umfangreich beleuchtet: Ein Teil der beschriebenen Körperreaktionen konnte ich in den letzten Tagen auch bei mir beobachten: Kopfschmerz, Müdigkeit, Konzentrationsmangel, Darmträgheit. Die Darlegungen, dass auch Kaffee abhängig machen kann sind für mich schlüssig. Und für mich der beste Beweis… ich erlebe gerade selber, was der Kaffee-Verzicht für meinen Körper bedeutet. Keine Frage mehr – für mich ist dies zum richtigen Zeitpunkt die richtige Challenge!

Übrigens… mit Erfolg habe ich das Glas heiße Zitrone am Morgen ausprobiert – für mich eine akzeptable, wohltuende Alternative zur Tasse Kaffee!

Frühlingshafte Grüße und eine gute Woche

Ihre Bettina Heywinkel

Tag 5 ohne Kaffee – Heiße Schokolade im Latte Macchiato Glas

Im Büro habe ich meinen Kollegen von meinem Vorhaben erzählt. Ausgesprochen hört sich der Kaffeeverzicht noch einmal verbindlicher an – insbesondere mir selber gegenüber. 😉 Außerdem hoffe ich auf Unterstützung, sollte ich doch einmal im Schwung des Arbeitsalltags schwach werden. Beispielsweise eine Rückfrage in dem Sinne: „Bettina, bist Du Dir wirklich sicher doch einen Kaffee trinken zu wollen?“. Eine unterstützende Erinnerung an mein Vorhaben und die Chance es erfolgreich einzulösen.

Tag 1  ohne Kaffee hat erstaunlicherweise gut geklappt. Am Abend bin ich mit guten Gedanken an den nächsten Tag  ohne Kaffee eingeschlafen.

Die Tage 2 bis 5 haben mir den Verzicht dann deutlich vor Augen geführt. Neben den ‚ungewollten‘ Kaffeetassen zwischendurch ist mir bewusst geworden, wie viele Kaffee-Gewohnheiten sich bei mir eingeschlichen haben. Einen Latte Macchiato morgens nach dem Duschen, einen Espresso nach dem Essen, einen Latte Macchiato zwischendurch mit einem netten Kollegen. Das sind langjährige,  liebgewonnene Gewohnheiten. Hier merke ich bewusst den Verzicht, hier fehlt mir etwas.

Dazu gehörte heute am Sonntagmorgen auch der Latte Macchiato – ein Genuss pur für mich bei Sonnenschein auf dem Balkon einen leckeren Latte Macchiato zu genießen. Ich wurde unruhig, habe den Duft von Kaffee von der Kaffeetasse meines Mannes eingesogen und mir die Frage gestellt, wie ich auf die Idee kommen konnte 7 Wochen auf Kaffee verzichten zu wollen.

Wie habe ich mich selber wieder eingefangen? Wir haben einen Thermomix mit dem man eine herrliche, heiße Schokolade zaubern kann. Dann noch Sahne und ein Kakao-Herz darauf gestäubt… fertig war meine verführerische Heißgetränk-Alternative im Latte Macchiato Glas!

Somit ist auch der fünfte Tag ohne Kaffee vorüber gegangen und ein paar Klippen der Versuchung habe ich erfolgreich umschifft.

In diesem Sinne Ihnen eine gute Woche und bis bald.

Ihre Bettina Heywinkel

 

Fastenzeit 2017 – 7 Wochen ohne Kaffee

Am Wochenende bin ich beim Stöbern im Internet auf das Projekt von Hannah Frey gestoßen: ‚Zuckerfrei – die 40 Tage-Challenge‘ (40-tage-ohne-zucker-das-passiert-im-koerper-projekt-zuckerfrei). Eine tolle Idee, habe ich gedacht. Was wäre denn meine Challenge zur Fastenzeit?

Leider war die Idee dann gar nicht so neu für mich: Kaffeeverzicht ist meine Challenge!

So oft hatte ich schon gute Vorsätze zum Kaffeeverzicht – alleine sie hielten nie lange vor. Ein leckerer Latte Macchiato am Morgen ist noch ein genussvoller Start in den Tag. Aber bei jeder weiteren Tasse merke ich, dass ich innerlich unruhiger werde – und wirklich schmecken tut er dann auch nicht mehr.

Die Kaffeemaschine im Büro mit kostenlosem Zugang ist aber auch sooo verführerisch. Schnell noch einen Kaffee mit an den Schreibtisch oder zur Besprechung mitnehmen. Nur einen …

Mir ist irgendwo schon klar, dass Kaffee mich nicht über das Suppenkoma nach dem Mittagessen hinwegrettet. Aber trotzdem … Und wenn das noch nicht der Grund ist, der mich zum Kaffeeautomaten zieht, dann ist es die Angewohnheit – abgeschaut in Frankreich und der Schweiz – nach dem Mittagessen gepflegt einen Espresso zum Abschluss zu trinken. Das gehört einfach zum ’savoir vivre‘ dazu.

Alles in allem… die Idee war geboren: Warum nicht die Fastenzeit nutzen um einen bewussten Verzicht zu üben? Wie wäre es ein Experiment zu starten und 7 Wochen ohne Kaffee durch den Tag zu kommen und darüber zu berichten?

Die Fastenzeit 2017 beginnt am Aschermittwoch, dem 01. März und endet am Karsamstag, dem 15. April.

‚7 Wochen ohne Kaffee‚ – das wird mir sicherlich sehr schwer fallen. Ich bin gespannt, welche körperliche und mentale Erfahrungen auf mich warten.

Eine HERZlich gute Zeit wünscht Ihnen

Ihre Bettina Heywinkel